Geht es auch langsamer?

Beim Essen achtsam und gründlich zu kauen ist quasi schon die halbe Verdauung – und bewusst zu essen ein Glücksmoment.

Heute ist mal wieder viel los – Homeoffice, Meetings, die Kinder, ständige Erreichbarkeit und dann soll man sich auch noch Zeit fürs Essen nehmen? Genau dann, wenn es am Hektischsten ist, dann sollten wir uns besonders viel Zeit zum Essen nehmen! Warum? Der Magen und die Verdauung reagieren sensibel auf Gefühle und Stress. Schnell bereitet etwas Bauchschmerzen oder schlägt uns auf den Magen. Damit das möglichst nicht passiert: Probiere doch mal, ganz bewusst und achtsam zu essen. In Ruhe und ohne Ablenkung. Dazu gehört auch gründliches Kauen. Denn die Verdauung beginnt bereits im Mund. Schon Anfang des 20. Jahrhunderts hat der österreichische Arzt Franz Xaver Mayr (1875-1965, Begründer der gleichnamigen F.X. Mayr-Diät) bei seinen Forschungen festgestellt: der Darm wird optimal unterstützt, wenn jeder Bissen 40-mal gekaut wird.

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Wer langsam und genussvoll isst und dabei noch gründlich kaut, hilft gleich bei der (Vor-) Verdauung mit. Durch das längere Kauen nehmen wir erst richtig den Geschmack des Essens bewusst wahr. Außerdem ist der Speichel sehr wichtig für die Verdauung. Im Speichel befindet sich das Enzym Amylase. Dieses spaltet Stärke in der Nahrung auf. Infolge des Kauens werden die Speicheldrüsen über den Geruch angeregt. Wusstest Du, dass die Speicheldrüsen täglich 1,5 Liter Sekret bilden?

Einen großen Vorteil hat der, der langsam isst und gut kaut. Denn wer sich bei seiner Mahlzeit nicht ablenken lässt und genießt, merkt schneller, wenn er satt ist. Somit können die „Essens-Trödler“ meist besser ihr Gewicht halten.

Und falls Du doch mal keine Zeit hast zum ausgiebigen Essen, gönne Dir einen hochwertigen Eiweißshake. Forever bietet hier einen wertvollen Eiweißshake aus Soja-Isolat an (Vanille oder Schoko). Da steckt alles drin, was Du für eine vollwertige Mahlzeit brauchst.

Das Schöne ist, Gewohnheiten kann man ändern – also probiere es gleich mal aus!

Viel Spaß beim Genießen

 

Dagmar Bukow-Schallenmüller